3 Fehler bei der Signaturpflicht, die dich bis zu € 5.000 kosten


Signaturpflicht

Hast du bereits von der Signaturpflicht oder Registrierkassensicherheitsverordnung gehört?

Falls nicht, dann solltest du unbedingt hier weiterlesen.

Signaturpflicht oder Registrierkassensicherheitsverordnung?

Eventuell hörst du zur Zeit oft den Begriff “Signaturpflicht”. Dies ist ein aktuell sehr häufig gebrauchter Begriff für den Umstand, dass ab 1.4.2017 die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) in Kraft tritt, bzw. ab diesem Zeitpunkt gestraft wird, wenn du dich nicht an das Gesetz hältst.

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Egal, welche Art der Registrierkasse du besitzt, sie muss die Registrierkassensicherheitsverordnung erfüllen. Das Wichtigste ist, dass ab dem 1.4.2017 jeder einzelne Bon mit einer Signatur versehen werden muss und auch die Pflicht zur Führung eines Datenerfassungsprotokolls dann in Kraft tritt. Wer hier Fehler macht, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro rechnen. Hier stellen wir dir drei häufige Fehler bei der Signaturpflicht, sowie weitere Informationen zum Thema vor.

Fehler bei der Signaturpflicht Nr. 1: Fehlender Schutz vor Datenmanipulation

Ab dem 1. April 2017 ist es gesetzlich notwendig, die Signaturpflicht (Registrierkassensicherheitsverordnung) einzuhalten. Diese Signaturpflicht bedeutet, dass Belege automatisch signiert werden. Diese Signatur dient dazu, dass Beleginhalte (Umsätze,…) verschlüsselt und gespeichert werden.

Fehler bei der Signaturpflicht Nr.2: Auch bei Barzahlungen müssen Belege signiert werden

Wenn du Rechnungen ausstellst, die bar bezahlt werden, müssen diese ebenfalls mit einer Signatur versehen werden. Hier sollte man unbedingt darauf achten, dass eine korrekte Signatur vorhanden ist, um alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Barzahlungen signieren

Fehler bei der Signaturpflicht Nr.3: kein QR-Code auf dem Bon

Dein Bondrucker muss unbedingt in der Lage sein, einen digital signierten QR-Code zu drucken. Dieser Code beinhaltet eine Zeichenkette, die mittels APP ausgelesen werden kann. Enthalten sind hier die wichtigsten Beleginhalte, aber auch ein Hinweis auf den vorher ausgestellten Beleg sowie der verschlüsselt dargestellte Umsatzzähler werden hier abgebildet. So entsteht eine Verkettung aller erstellten Belege, wodurch eine Manipulation ausgeschlossen werden kann.

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Fehler bei der Signaturpflicht Nr.4: Du erstellst keinen Monats- und Jahresbeleg

Das ist ganz wichtig. Sobald du signierst, musst du monatlich einen Monatsbeleg erstellen. Dies ist ein Nullbeleg mit dem Betrag (0) Euro. Dieser monatlich erstellte Beleg muss gesetzlich verpflichtend erstellt werden und stellt einen Kontrollbeleg dar.

Das ist keine Registrierkasse!

Gibt es Ausnahmen oder Erleichterungen im Bezug auf die Registrierkassenpflicht?

Ja, die gibt es. Gewisse Unternehmergruppen bzw. Umsatzarten werden hierbei ausgenommen oder bekommen Erleichterungen. Hierzu zählen Onlineshops, gemeinnützige Vereine, …

Brauche ich neue Hardware für die Sicherheitseinrichtung?

Nicht zwingend. Manche Kassenhersteller benutzen Signaturkarten, zu denen man ein Signaturkartenlesegerät benötigt.

helloCash bietet jedoch eine Lösung ohne teure Zusatz-Ware.  Es reicht dein Laptop, dein PC/iMac oder dein Tablet/iPad, das internet fähig ist und schon kannst du starten.
Hier kommst du zur Homepage: https://hellocash.at/

Welche Strafen drohen dir nun bei Fehlern im Rahmen der Signaturpflicht?

Hier musst du u.a. zwischen den folgenden Fehlern bzw. Verstößen unterscheiden:

  • Manipulation von Aufzeichnungssystemen
  • Verstoß gegen die Registrierkassenpflicht
  • Verstoß gegen die Belegerteilungspflicht

Abhängig davon fallen unterschiedliche Fehler an:

Das passiert, wenn du Aufzeichnungssysteme manipulierst:

“… wenn du Daten (Aufzeichnungen, Bücher, Aufzeichnungssysteme,…) manipulierst, dann kann das mit einer Strafe bis zu € 25.000 geahndet werden…” – vergleiche dazu den Erlass zur Registrierkassenpflicht, Punkt 7.0 Sanktionen”

Das passiert, wenn du gegen die Registrierkassenpflicht verstößt:

Dies ist ein komplexer Sachverhalt; es kann aber sein, dass zusätzlich zu einer Geldstrafe auch deine Besteuerungsgrundlage durch die Abgabenbehörde geschätzt wird. Vergleiche dazu ebenso den Erlass zur Registrierkassenpflicht.

 

Bitte bedenke, dass dieser Blogbeitrag eine steuerliche Beratung nicht ersetzt. Für steuerliche und rechtliche Auskünfte, wende dich bitte immer an den Steuerberater deines Vertrauens.

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