Corona Hilfspakete im Überblick


Die derzeit anhaltende Corona-Krise stellt für österreichische Unternehmen eine große Herausforderung dar. Diese schwere Zeit wird unter anderem von Kurzarbeit und Umsatzausfällen geprägt. Welche Corona Hilfspakete zur Verfügung gestellt werden und wie ihr selbst alternative Finanzierungsmöglichkeiten nutzen könnt, möchten wir euch in diesem Post zusammenfassen.

Corona Hilfspakete der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat am 18. März 2020 ein 38 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für die Wirtschaft in Österreich angekündigt. Davon werden voraussichtlich 4 Milliarden Euro zur Unterstützung von KMU und die Kurzarbeit verwendet, rund 9 Milliarden Euro dienen für Kredithaftungen, rund 15 Milliarden Euro sollen für besonders stark betroffene Betriebe und Branchen eingesetzt werden und rund 10 Milliarden Euro für Steuerstundungen.

Die Corona Hilfspakete der Österreichischen Bundesregierung verfolgen dabei zwei grundlegende Ziele: die Bereitstellung von liquiden Mitteln sowie die Absicherung der Arbeitsplätze der ArbeitnehmerInnen. Nachstehend eine Übersicht der Corona Hilfspakete:

  •  Härtefonds für Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstbetriebe
  •  Überbrückungsgarantien für Betriebsmittelkredite für EPU/KMU sowie Tourismusbetriebe
  •  Garantien auch für Unternehmen mit 250 und mehr MitarbeiterInnen
  •  Direktkredite für betroffene Unternehmen
  •  Steuerstundungen sowie das Herabsetzen der Steuervorauszahlungen, Abstandnahme von Nachforderungszinsen, Stundungszinsen und Säumniszuschlägen

Nähere Informationen zu diesen Hilfsmaßnahmen findest du hier.

 

Weitere Hilfsmaßnahmen öffentlicher Organisationen

Seitens der WKNÖ werden für Niederösterreichs UnternehmerInnen ebenso diverse Hilfsmaßnahmen angeboten:

  •  Aussetzung der Grundumlagen-Vorschreibung
  •  Zuschuss aus dem WKNÖ-Existenzsicherungsfonds
  •  Liquiditäts-Check durch das Förderservice der WKNÖ
  •  Land NÖ – Finanzierungshilfe

Weitere Hilfsmaßnahmen bieten die SVS (ehem. SVA), die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) sowie das Finanzamt.

 

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten seitens der Unternehmen

Neben den von der Regierung angebotenen finanziellen Unterstützungsmaßnahmen ist es als UnternehmerIn auch von Vorteil, eigene Finanzierungsalternativen in Betracht zu ziehen.

Das Crowdfunding sowie das Crowdinvesting stellen hier eine alternative Möglichkeiten der Finanzierung dar. Starnext und GoFundMe zählen hier zu den Crowdfunding-Plattformen und bieten in Zeiten der Corona-Krise Sonder-Formate zur Unterstützung von EPU und KMU an. Beim Crowdinvesting werden dem betroffenen Unternehmen  kleine Privatkredite von UnterstützerInnen zur Verfügung gestellt. Hier bieten diverse Plattformen, wie Conda, Finnest oder Rockets Holding, Hilfsmaßnahmen an. Das Start Up Conda bietet unter “Conda Hilft” schnelle Lösungen zur Überbrückungsfinanzierung in Form von Nachrangdarlehen an und verzichtet dabei auf die eigene Marge.

Beim Factoring soll die Liquiditätsplanung vor allem in der jetzigen Krise erleichtert werden. Dabei übernimmt der sogenannte “Factor” gegen Gebühren die Rechnungen sofort, wenn sie erstellt werden, zahlt diese, sorgt sich um das weitere Debitorenmanagement und behält den Überblick über die fälligen Zahlungen. Hier haben sich Unternehmen wie A.B.S. und SVEA vor allem auf KMU spezialisiert.

Eine eher untypische Finanzierungsform sind Gutschein-Verkäufe. Diese Art der Finanzierung soll euch bereits jetzt finanzielle Mittel einbringen, die aber erst nach der Corona-Krise beansprucht werden. Hier möchte helloCash ansetzen und eine Gutschein-Plattform, auf der ihr eure Gutscheine bewerben könnt, ins Leben rufen. Nähere Informationen dazu werden noch bekannt gegeben. Wenn du bereits Interesse hast, kannst du dich ganz einfach hier registrieren, damit wir dich auf unserer Plattform listen.

Des Weiteren kannst du uns hier gerne auch deine Meinung hinterlassen.

Detaillierte Informationen zu den alternativen Finanzierungsformen findet ihr hier.

 

Zurück